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Nachtflug nach Lissabon. Die Video-Premiere zum neuen Song “Weinen”

“Willst du unbedingt einen Mann vor dir weinen sehen?” fragt Adel Tawil in seinem Song “Weinen”. Damit ist klar, dass die Marschrichtung eine andere ist als in dem unbeschwerten Vorgänger-Hit “Lieder”. Aber obwohl der Song einen traurigen Text hat (es geht um das Scheitern einer Beziehung), denkt man unwillkürlich ans Tanzen. Das könnte daran liegen, dass die Musik entfernt an Tango-Melodien erinnert. Und so ist es auch kein Wunder, dass das Musikvideo zum Teil in Lissabon gedreht wurde. Denn die Stadt ist für ihre Melancholie und den “Fado” Gesang berühmt, der typischerweise eine unbestimmte Sehnsucht ausdrückt. Interessant an dem Video ist außerdem, dass Kim Frank Regie führte. Den dürften einige noch als Sänger der Band Echt kennen, die Anfang 2000 mit Songs wie “Du trägst keine Liebe in dir” bekannt wurde. Der Wechsel ins Regie-Fach ist Frank enorm gut gelungen, wie die eindrucksvollen schwarz-weiß Bilder des Videos beweisen.

Adel Tawil gehört wohl zu den absoluten Gewinnern in diesem Jahr. Mit “Weinen” , seinem neuen Song vom Erfolgsalbum “Lieder”, zeigt einmal mehr, warum er zu den Besten gehört! Auch “Weinen” bietet einen  sehr persönlichen Einblick und handelt davon, die Enttäuschung einer verlorenen großen Liebe zu überwinden und zu akzeptieren, da die Wege im Leben manchmal einfach auseinander führen.

Mit “Lieder” veröffentlichte Tawil im vergangenen November sein erstes Solo-Album. Und es scheint, als wachse er, sobald er solo Musik macht, über sich hinaus! Schon die erste Auskopplung “Aschenflug” war ein beeindruckender Song, der sich solide in den Charts platzieren konnte. Und mit “Lieder”, dem Titeltrack des Albums, gelang ihm sein bislang größter Erfolg. Der Song, der Liedzitate so zusammenstellt, dass am Ende ein ganz eigener Text ensteht, war ein kleiner Geniestreich des Sängers. Ob “Weinen” diesen Erfolg toppen kann? Wir werden sehen! Das Potential ist auf jeden Fall da!

(Quelle:MUZU.TV)

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AUCH Universal Musik wirbt für den ECHO 2014:

Wählt Adel Tawil mit „Lieder“ zu „Bestes Video National“

Die Echo-Nominierten in der Kategorie „Bestes Video National“ stehen fest. Auf die Liste der 20 nominierten Künstler geschafft hat es auch Adel Tawil. Mit seinem Video zur Single „Lieder“ konnte sich der Sänger einen Platz unter den Nominierten sichern.

Eure Stimme für Adel Tawil

Nun liegt es an euch: Wenn ihr wollt, dass Adel Tawil den diesjährigen Echo in der Kategorie „Bestes Video National“ gewinnt, müsst ihr für ihn voten. Noch bis zum 10. März 2014 habt ihr die Möglichkeit, eure Stimme für Adel Tawil abzugeben. Die Top 5 Finalisten ziehen dann in die Zweite Runde ein. Danach geht es dann ans Eingemachte. Am 13. März 2014 habt ihr erneut die Chance unter den fünf Finalisten den Sieger zu küren. Der Gewinner wird am 27. März 2014 bei der Echo-Verleihung in Berlin bekannt gegeben.

Gewinnt Karten für den Echo 2014

Das Voten lohnt sich gleich doppelt. Ihr sorgt nicht nur dafür, dass euer Favorit den Echo mit nach Hause nehmen darf, sondern habt gleichzeitig die Chance, Karten zur diesjährigen Echo-Verleihung zu ergattern. Unter allen Teilnehmer des Votings werden 5×2 Tickets zur Preis-Verleihung in Berlin verlost. Die Teilnahmebedingungen findet ihr unter dem Voting. Also ran die Tasten und losgevotet.

http://www.universal-music.de/adel-tawil/news/detail/article:227086/echo-2014-waehlt-adel-tawil-mit-lieder-zu-bestes-video-national

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Adel Tawil kommt mit seinem Solo-Album „Lieder“ am 9. April nach Saarbrücken

„Ohne Druck von Ich + Ich“

Mit Annette Humpe und dem Duo „Ich + Ich“ feierte Adel Tawil große Erfolge. Kürzlich hat der Berliner mit ägyptisch-tunesischen Wurzeln mit „Lieder“ das erste Solo-Album seiner 17-jährigen Karriere veröffentlicht. Am 9. April, 20 Uhr, gastiert der Musiker in der Saarlandhalle. SZ-Mitarbeiter Marko Völke sprach mit Tawil. (Veröffentlicht am 05.03.2014)

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Adel Tawil hat auf seinem ersten Solo-Album sehr persönliche Songs veröffentlicht. Foto: Ingo Wagner/dpaFoto: Ingo Wagner/dpa
. Wollten Sie Ihr erstes Solo-Album nicht früher veröffentlichen?Tawil: Das war ja schon seit zehn Jahren immer geplant, aber ich wollte mir einfach die Zeit nehmen, die es braucht, und habe mich auch nicht hetzen lassen. Klar, die Plattenfirmen wollen immer relativ schnell ein Album haben. Aber ich brauchte einfach die Zeit, um mir selbst klar zu werden, was ich machen will und dann die Songs zu schreiben. Zudem habe ich hauptsächlich alles selber produziert und federführend gemacht, was mir bei meinem ersten eigenen Album auch wichtig war. Deswegen hat das einfach ein bisschen gedauert. Aber so kann ich über nichts mehr meckern, bin zufrieden und glücklich mit dem Ergebnis.Stimmt es, dass Sie bei Ihrem Solo-Album eine gewisse Unsicherheit verspürt haben?

Tawil: Ja, das war wirklich eine Hürde für mich, ein eigenes Album zu machen. Ich bin froh, dass ich es hinter mir habe. Man weiß es halt nie. Natürlich haben die Leute automatisch den Vergleich zu ‚Ich + Ich‘. Das Album ist für mich quasi eine Weiterführung. Ich war am Ende auch schon alleine und habe viel selber gemacht. Von daher war es natürlich doppelt so schön, dass dann jetzt so persönliche Songs so gut ankommen – damit habe ich auch nicht gerechnet.

In Ihrer Karriere hat es viele Höhen und Tiefen gegeben. Welche Lehre haben Sie aus den dunklen Kapiteln gezogen?

Tawil: Als ich keine Wohnung mehr hatte und im Studio in einem Industrieviertel gelebt habe, wo keine Menschenseele auf der Straße rumläuft, dachte ich mir irgendwann: Ich war überall auf den großen Bühnen und den Titeln der Zeitschriften und jetzt bin ich hier in der Gesangskabine in einem kleinen Studio in Berlin-Reinickendorf. Das kann es doch nicht gewesen sein. Das war so ein Augenblick, wo ich selbst beschlossen habe, dass ich das nicht auf mir sitzen lassen werde und weiter kämpfe, bis ich wieder da bin, wo ich aufgehört habe. Das Leben gibt dir schon mal eine Prüfung. Ich habe so lange weiter gemacht, bis es Schritt für Schritt besser wurde. Und mit Annette war das dann natürlich ein Traum. Ansonsten würde ich jetzt wahrscheinlich als Kellner bei meinem Vater im Restaurant arbeiten.

Annette Humpe hat auch auf Ihrem Album ein bisschen mitgearbeitet. Als „Ich + Ich“ eine kreative Pause angekündigt haben und Sie solo weitermachen wollten, dachten dagegen viele, das sei das Ende Ihrer erfolgreichen Zusammenarbeit …

Tawil: Ja, das Problem ist natürlich, dass viele das dachten. Aber wir haben uns weder gestritten, noch sonst sind wir irgendwie auseinander gegangen. Wir haben einfach nur gesagt: ‚Wir wollen jetzt nicht direkt ein weiteres Album hinterher machen.‘ Einfach, weil schon viel gesagt und viele Themen angesprochen worden sind. Da muss man auch selber ein bisschen Abstand gewinnen, sich etwas zurücknehmen, das Projekt betrachten und sagen: So und so machen wir weiter. Deswegen war es völlig normal, dass wir erst mal eine Pause einlegen. Ab und zu sitzen wir jetzt zusammen und überlegen, wenn wir was machen, wie es sein könnte. Für Annette war wichtig, dass sie bei dem Album gar nicht viel zu machen brauchte. Sie konnte ohne die Verantwortung zu tragen einfach ihren Senf dazu beigetragen, hatte auch Spaß. Sie konnte einfach mal so einen Song schreiben, ohne den Druck von „Ich + Ich“ zu haben. Deswegen war das Album eine richtig tolle Zusammenarbeit.

http://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-berichte/saarland/Ohne-Druck-von-Ich-Ich;art2814,5165783#