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Nur 3500 Besucher bei Rock2Beats, Trotzdem Bomben Stimmung!

Nur 3500 Besucher bei Rock2Beats

Künstler und Zuschauer zufrieden / Zukunftsmusik »Airgames«
11. Juni 2014
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© Ulrich Marx
Adel Tawil war einer der Höhepunkte beim Deutschen Popfestival in Oppenau. Als enttäuschend bezeichnet der Veranstalter indes die Besucherzahlen. Sie waren mit knapp 3500 nur halb so hoch wie ursprünglich erwartet. 

Lediglich knapp die Hälfte der erwarteten 7000 Besucher verzeichnete »Rock2Beats« am Pfingstwochenende in Oppenau. Trotz der enttäuschenden Besucherzahlen ist sich der Veranstalter sicher: Die Künstler bereiteten den Zuschauern ein hochemotionales Konzerterlebnis.

Oppenau. »Das Deutsche Popfestival wurde nicht so angenommen, wie wir es erwartet haben«, gibt Remo Kutz ohne Umschweife zu. Mit rund 7000 Besuchern an allen vier Tagen hatte der Veranstalter von »Rock2Beats« an Pfingsten im Oppenauer Freibad  kalkuliert. Ausgegangen war Kutz von 500 Gästen am Freitag und Samstag, für das Deutsche Popfestival am Sonntag und Montag hatte er mit 5500 Besuchern gerechnet. Während die Auftaktveranstaltung mit den »Dicken Fischen« großen Zuspruch genoss (die ARZ berichtete), füllte sich der Platz vor den Bühnen beim eigentlichen Deutschen Popfestival nur bedingt.

Verdient hatte die Veranstaltung das Fernbleiben der Besucher nach Ansicht von Kutz nicht: »Es waren mit die emotionalsten Konzerte, die ich selbst je erlebt habe«, betont der Veranstalter. Nicht nur die Zuschauer, auch die Künstler wären hoch zufrieden gewesen. »Adel Tawil und Frida Gold haben sich persönlich bei den Helfern bedankt«, freut sich Kutz über den erfahrenen Zuspruch.

Bis auf das verhaltene Interesse kann sich der Veranstalter über andere Wermutstropfen im Zusammenhang mit dem Festival nicht beklagen. Sowohl Ausfälligkeiten vonseiten der Besucher als auch Wetterkapriolen blieben aus. Abkühlung habe sich einzig DJ »Dangerous« nach seinem Auftritt mit einem Sprung von der Bühne ins Schwimmbecken verschafft.

Die letzten Abbauarbeiten im zum Festivalgelände umfunktionierten Freibad sollen heute Mittag abgeschlossen sein. Wie es im nächsten Jahr mit »Rock2Beats« nach der mäßig erfolgreichen Premiere weitergeht, stehe derzeit noch in den Sternen. Ziel sei laut Kutz nach wie vor, die Airgames wieder nach Oppenau zu holen und mit »Rock2Beats« das musikalische Abendprogramm der Flugveranstaltung zu bestreiten. Die Wiederbelebung der Airgames hänge jedoch davon ab, ob die Stadt eine Flugschule findet, die bereit ist, die Veranstaltung zu organisieren. Nach diversen Verzögerungen und einer bereits gescheiterten Vergabe hat die Stadt Oppenau nach ARZ-Informationen momentan erneut die kommerzielle Nutzung der Gleitschirmstartplätze ausgeschrieben.

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